11 einfache Tipps fĂŒr bessere Hundefotos mit dem Handy

Diese 11 Tipps fĂŒr bessere Hundefotos erwarten dich in diesem Beitrag:


Bessere Hundefotos mit 11 Tipps, die sofort wirken đŸ“·

HÀttest du gerne schöne Bilder von deinem geliebten vierbeinigen Freund?

Dann habe ich zwei gute Nachrichten fĂŒr dich:

Erstens, du musst kein ausgebildeter Fotograf sein, um tolle Bilder von deinem Hund zu machen.

Zweitens, es ist auch nicht notwendig, sich eine teure KameraausrĂŒstung anzuschaffen.
FĂŒr schöne PortrĂ€taufnahmen oder auch Videos ist die Kamera von eurem Smartphone, das ihr ja vermutlich besitzt vollkommen ausreichend.


Meine 11 Tipps fĂŒr bessere Hundefotos mit dem Handy könnt ihr sofort und ganz einfach umsetzen.
Sogar im Urlaub ist die Kamera von einem modernen Smartphone vollkommen ausreichend, um schöne Erinnerungen fĂŒr die Ewigkeit festzuhalten.


Die wichtigste Zutat fĂŒr das perfekte Hundefoto ist auch ganz einfach. Das ist nĂ€mlich euer Hund.

Da ihr ja gerade diesen Artikel hier lest, bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr bestimmt einen ganz tollen Hund habt. 🩼


Tipp 1 – macht euch mit eurem Handy vertraut

Damit ihr beim Fotografieren oder Filmen eure ganze Aufmerksamkeit dem Hund widmen könnt, mĂŒsst ihr mit der Bedienung eures Handys, bzw. der Kamera-App von eurem Handy absolut vertraut sein.


Die meisten Handys haben Kameras, die locker mit einer Kleinbildkamera mithalten können oder diese teilweise sogar ĂŒbertrumpfen.

Probiert einfach mal alle Einstellungen, die fĂŒr euch wichtig sind und macht Testbilder.
So könnt ihr zum Beispiel beurteilen, wie die Kamera bei verschiedenen LichtverhÀltnissen reagiert.


Wenn ihr die Kamera bedienen könnt, ohne nachdenken zu mĂŒssen, fĂ€llt das Fotografieren viel leichter und die Stimmung ist gleich deutlich entspannter.
Hunde haben ja bekanntlich eine gute Antenne fĂŒr feinste Stimmungsschwankungen und reagieren dementsprechend.


Tipp 2 – verwendet auf keinen Fall den digitalen Zoom

Dieser Tipp ist schnell erklÀrt.

Der digitale Zoom ist einfach Schrott und fĂŒhrt nicht zu brauchbaren Bildergebnissen.

Die beste BildqualitĂ€t bekommt ihr mit dem Fuß-Zoom.

Fuß-Zoom bedeutet, ihr mĂŒsst euch zu Fuß entsprechend eurem Motiv nĂ€hern, wenn ihr es grĂ¶ĂŸer abbilden wollt.

Das gilt ĂŒbrigens fĂŒr alle Kameras.


Tipp 3 – nicht von oben runter fotografieren

Das ist einer der wichtigsten Tipps fĂŒr bessere Hundefotos:


Fotografiere deinen Hund niemals von oben nach unten.


Geh in die Hocke, oder lege dich sogar auf den Boden.
Gute Bilder entstehen auf Augenhöhe.

Wenn du von oben nach unten fotografierst, wirkt der Hund kleiner und verzerrt.


Bild von oben nach unten fotografiert.
Das Bild wÀre viel schöner, wenn es aus der Hocke fotografiert wÀre.

Der gegenteilige Effekt tritt ein, wenn du von zu weit unten nach oben fotografierst. Der Hund wirkt grĂ¶ĂŸer und evtl. sogar bedrohlich.
Im Film nennt man, dass die „Helden“ Perspektive.

Diese Perspektive wird gerne verwendet, wenn der Protagonist besonders mÀchtig und stark wirken soll.

FĂŒr tolle Hundefotos, die besonders schön aussehen sollen, begebt ihr euch einfach auf das Höhenniveau des Hundes.

Ihr könnt einfach mal aus Spaß mit den verschiedenen Perspektiven experimentieren.
Macht doch mal absichtlich Bilder von ganz weit oben oder von ganz weit unten und vergleicht die Wirkung.



Auf diese Art merkt ihr schnell, wie ihr die richtige Höhe fĂŒr bessere Bilder von eurem Hund findet.
Die Tipps könnt ihr auch 1:1 fĂŒr Kinderbilder umsetzen.


Tipp 4 – behalte den Hintergrund im Auge

Achtet bewusst auf den Hintergrund.

Im Netz wimmelt es von Fotos, wo den Leuten oder den Tieren auf dem Bild Laternen oder BĂ€ume aus dem Kopf zu wachsen scheinen.
Das sieht extrem bescheuert aus und lÀsst sich mit einem minimalen Schwenk der Kamera oder einem Schritt nach rechts oder links lösen.


Typischer Bildfehler, wenn man ohne auf den Hintergrund zu achten fotografiert. BĂ€ume die aus dem Kopf wachsen.
Ein minimaler Schwenk der Kamera und dem Hund wĂŒrde kein Baum aus dem Kopf wachsen.


Man muss eben bewusst darauf achten und sich nicht mit dem Blick auf das Motiv versteifen.
Diesen fĂŒrchterlichen Fehler in der Bildgestaltung sieht man leider regelmĂ€ĂŸig.


Jetzt habt ihr schon vier Tipps, um deutlich bessere Hundefotos zu schießen.

BONUS TIPP: Informiert euch mal ĂŒber die „Drittel Regel„.


Tipp 5 – fotografiere niemals in der prallen Sonne

Macht eure Hundefotos niemals in der prallen Sonne.

Selbst Profifotografen mit teuren Kameras vermeiden es in der prallen Sonne zu fotografieren.
Die Helligkeit ist einfach zu extrem.

Die Lösung ist in den Schatten zu gehen, oder was noch viel besser ist geplante, Hundefotos am frĂŒhen Morgen oder nachmittags/abends zu machen.
Besonders am spĂ€ten Nachmittag, wenn es langsam auf den Abend zugeht, ist das Licht perfekt fĂŒr bessere Hundefotos geeignet.


Tipp 6 – motiviere deinen Hund oder lass ihn einfach spielen

Die meisten Hunde lassen sich gerne fotografieren, viele laufen vor der Kamera zur Höchstform auf und verhalten sich wie Models. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Kamerascheue Hunde.

Hat man so ein Exemplar, hilft nur Geduld.


Gute Hundefotos lassen sich nicht erzwingen.

Hat der Hund keine Lust auf ein Fotoshooting sollte man das akzeptieren.
Man kann versuchen, den Hund etwas mit Spielzeug zu motivieren.
Spielzeug ist eigentlich fast schon eine 100 % Garantie fĂŒr tolle Hundefotos.

Am besten den oder die Hunde einfach spielen lassen und abwarten.

In solchen Situationen sind immer super Aufnahmen möglich.
Wenn man die Hunde im Spiel fotografiert, ohne sie zu rufen, erhĂ€lt man authentische Fotos, die man „gestellt“ niemals hinbekommen wĂŒrde.


Tipp 7 – nutze den PortrĂ€t-Modus deiner Handykamera

Hat eure Handy-Kamera einen PortrÀt-Modus, probiert ihn mal aus.

Je nach Handy Model lassen sich damit wunderschöne unscharfe HintergrĂŒnde realisieren, wie man sie von Spiegelreflexkameras kennt.

Damit bekommt ihr deutlich bessere Hundefotos, ohne extra eine teure AusrĂŒstung kaufen zu mĂŒssen.


PortrÀtfoto eines belgischen SchÀferhundes mit dem Handy aufgenommen. Hier wurde alles umgesetzt, was bessere Hundefotos ausmacht.
iPhone 11, PortrÀtmodus

Tipp 8 – fotografiere und filme im Querformat

Sehr einfach umzusetzen, aber extrem wirkungsvoll ist es, das Handy zum Fotografieren im Querformat zu verwenden.

Aus purer Gewohnheit fotografieren die meisten Handynutzer im Hochformat.


Dieser Tipp ist noch wichtiger, wenn ihr mit dem Handy Videos dreht. 🎬


Fotos im Hochformat machen unter UmstÀnden je nach Situation noch Sinn.

Doch ein Video im Hochformat ist zu 99 % fĂŒr die Tonne.

Diesen Fehler, Videos, im Hochformat zu drehen, passiert mir sogar selbst gelegentlich. Das ist immer extrem Àrgerlich.
Also immer schön daran denken, das Handy zum Filmen im Querformat zu halten.


Ein Hund wird mit dem Handy fotografiert.
Besonders beim Filmen sieht das Querformat viel besser aus.


Tipp 9 – verwende die LautstĂ€rke-Taste als Auslöser

Wer mit dem Handy fotografiert, wird bestimmt den von der Kamera bekannten Auslöser vermissen.

Da kann euch mein neunter Tipp jetzt aus der Klemme helfen.


Versucht mal was bei eurem Handy passiert, wenn ihr bei aktiver Kamera die LautstĂ€rke Tasten drĂŒckt.

Zu 99 % funktioniert eine der beiden LautstÀrke-Tasten als Kameraauslöser.

Mit dieser Funktion ist der Unterschied zu einer Kompaktkamera nicht mehr so groß.
In Sachen BildqualitĂ€t ĂŒbertreffen moderne Handys sogar manche der kompakt Knipsen.


Tipp 10 – mit Dauerfeuer zu brauchbaren Actionbildern. Bessere Hundefotos beim Hundesport

Als letzten Tipp gehe ich mal auf Action-Aufnahmen ein.

Das ist eine Disziplin, die in Perfektion nur mit einer optimalen AusrĂŒstung möglich ist.

Rennende Hunde sind fotografisch eine ziemliche Herausforderung.
Selbst wenn ihr die richtige AusrĂŒstung dafĂŒr besitzen solltet, ohne das Wissen und viel Übung im Bereich der Action Fotografie werdet ihr keine angemessenen Ergebnisse hinbekommen.


Jetzt kommt die gute Nachricht.

Selbst mit einer Smartphone-Kamera könnt ihr mit etwas GlĂŒck und Geduld einigermaßen brauchbare Action Aufnahmen von eurem rennenden Hund erstellen können.


Lasst den Hund auf euch zurennen und haltet den Auslöser durchgehend gedrĂŒckt.

Fotografen reden dann von Dauerfeuer.



Mit etwas GlĂŒck habt ihr dann bei so einer Dauerfeuerreihe ein brauchbares Bild dabei.
Dabei wird der Ausschuss extrem hoch sein.

Es ist gut möglich, dass bei 40-50 Bildern einer solchen Reihe vielleicht nur eine brauchbare oder sogar keine brauchbare Aufnahme dabei ist. DarĂŒber muss man sich im Klaren sein.


Mit einer Kamera-AusrĂŒstung, die speziell fĂŒr Action-Fotos ausgelegt ist (ab 2.000 € und mehr) gibt es auch Ausschuss.

Da ist er aber dann deutlich geringer und man kann sehr gezielt fotografieren.
Die Dauerfeuermethode mit dem Handy ist mehr oder wenig vom Zufall abhÀngig.


Tipp 11 – Alternative Kamera-Apps

Wenn euch bei der Kamera App eures Handys wichtige Funktionen fehlen, schaut einfach mal nach, ob ihr diese vielleicht in einer alternativen Kamera App findet.


FĂŒr den Videobereich kann ich die App Filmic Pro empfehlen. Damit bekommt ihr einige Funktionen, die es in der Standard-App des Handys nicht gibt.


Meine Einstellung zur Fotografie

Ich selbst habe schon als Kind gerne fotografiert. Diesem Hobby bin ich auch ĂŒber die Jahre immer treu geblieben.

Am liebsten hatte ich schon immer Tiere vor der Kamera.


Mit der Zeit wurde meine AusrĂŒstung immer besser und damit auch schwerer. FĂŒr spezielle AnsprĂŒche funktioniert leichte und einfache AusrĂŒstung einfach nicht.

So war es jedenfalls vor einigen Jahren.


Zum GlĂŒck wird gute Technik immer leichter und damit auch mobiler.

Als die ersten Smartphones auf den Markt gekommen sind, konnte man damit nicht ernsthaft fotografieren.

Aber, hey, wir befinden uns jetzt im Jahr 2022 und mit vielen aktuellen Smartphones kann man nicht nur bessere Hundefotos, sondern richtig gute Hundefotos machen.


Wenn es euch interessiert könnt ihr hier mal schauen *mit welcher AusrĂŒstung ich gerne zum Filmen und Fotografieren unterwegs bin.


Die große Kamera mit dem dicken Teleobjektiv nutze ich sehr gerne.

Aber bei Wanderungen nutze ich zu 99 % das iPhone und die Drohne.

Zu viel GepÀck schleppt ja niemand gerne durch die Gegend.

Da packe ich lieber etwas mehr Wasser fĂŒr den Hund in den Rucksack.

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