DOG – DAS GLÜCK HAT VIER PFOTEN

DOG – DAS GLÜCK HAT VIER PFOTEN
Unsere Meinung zum Film

Letzte Woche haben wir ja von unserem Besuch mit Eddy im Autokino Gravenbruch berichtet. Heute gibt es wie versprochen den Artikel zum Film Dog, den wir uns dort angeschaut haben.


Wir hatten schon vor einiger Zeit von diesem Film gehört und da es sich ja nicht nur um einen Hundefilm handelt, sondern die tierische Hauptperson ein Belgischer SchĂ€ferhund, genauer gesagt eine Belgische SchĂ€ferhĂŒndin ist, mussten wir als absolute Malinois Liebhaber diesen Film natĂŒrlich anschauen.


Leider dauerte es eine gefĂŒhlte Ewigkeit, bis endlich am 19.05.22 der Filmstart war.


Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr am Ende dieses Artikels.
Wir wollen ja nicht gleich am Anfang alles verraten.


Überblick und Fakten zum Film, DOG


Freigegeben ist DOG ab 12 Jahren und die Spielzeit des Films ist mit 1h42min angegeben.


Bevor ich Euch aber erzĂ€hle, wie uns der Film gefallen hat, gibt es erst mal einige Fakten und natĂŒrlich die Story zum Film.


Die menschliche Hauptrolle wird von Channing Tatum gespielt.

 
Er ist ein absoluter Hundefan und hat seine Erfahrungen und Erlebnisse mit seiner eigenen SchĂ€ferhĂŒndin in diesen Film, bei der er sein RegiedebĂŒt hatte, mit einfließen lassen.


Tatum ist aber nicht nur Schauspieler und Filmproduzent, sondern auch Fotomodel und war sogar mal TĂ€nzer und Stripper.


Beides sorgte dafĂŒr, dass er auch am 23. Mai im Finale von Germany Next Top Modell von Heidi Klum mit dabei war, wo er von seinen TĂ€nzern aus Magic Mike begleitet wurde.


Da wir gerade bei Filmen sind, in denen er mitwirkte, da gibt es noch

The Hateful Eight und

Foxcatcher zu erwÀhnen.


DOG, darum geht es in diesem Film mit der tierischen Hauptdarstellerin

Nun kommen wir aber zum wichtigsten, um was genau geht es im Film Dog?


Der Army Ranger Jackson Briggs möchte nach einer richtig miesen Zeit und schlechten Jobs wieder zurĂŒck zur Armee.


Er muss aber erst beweisen, dass er nach seiner Verwundung und seinem Trauma wieder fit fĂŒr den Dienst ist.
Also versucht er alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sein großes Ziel zu erreichen.


Irgendwann nach vielen Ablehnungen bekommt er endlich eine Chance, er soll die ebenfalls im Dienst verwundete Belgische SchĂ€ferhĂŒndin Lulu zur Beerdigung ihres gefallenen HundefĂŒhrers begleiten.


SchĂ€ferhĂŒndin Lulu soll pĂŒnktlich bei der Beerdigung ihres ehemaligen HundefĂŒhrers ankommen


Das Problem ist, Lulu ist nach diesen Kriegserlebnissen, mit den ganzen EinsÀtzen sehr Traumatisiert und lÀsst niemanden an sich ran und ist praktisch nicht hÀndelbar.


Da Briggs aber sowohl Lulu, wie auch ihren HundefĂŒhrer kannte, lĂ€sst er sich auf das riskante Abenteuer ein.


Sein (vermeintlich einfacher) Auftrag lautet:

Sorgen Sie dafĂŒr, dass der Hund ohne Vorkommnisse zur Beerdigung kommt, dort anwesend ist und im Anschluss bringen Sie die HĂŒndin zu einem anderen StĂŒtzpunkt.


Es beginnt ein sehr turbulenter Roadtrip mit einem coolen 1984er Ford Bronco 1500 Mailen entlang der PazifikkĂŒste.


Die zwei erleben dabei einige heftige und auch skurrile Situationen und lernen sich selbst und den anderen dabei immer besser kennen. 


Viel mehr möchte ich jetzt hier noch nicht verraten.


Unsere Filmkritik, wir vergeben 4 von 4 Pfoten đŸŸ đŸŸ đŸŸ đŸŸ

Was wuffen ÀÀÀÀ denken wir jetzt ĂŒber diesen Film?


Wie ich ja schon oben erwÀhnt habe ist Channing Tatum ein absoluter Hundefan und das merkt man auch an seinem Umgang mit Lulu.

 
Aber auch in der Story sind viele typisch MalimĂ€ĂŸige 🐊 Kleinigkeiten eingebaut.

Kenner und Liebhaber der Rasse werden das sofort erkennen und kommen ganz auf ihre Kosten.

Dieser Film ist zum GlĂŒck nicht wie erwartet ein Werbespot fĂŒr die Rasse Belgischer SchĂ€ferhund, sondern stellt den Mali recht gut dar, mit allen seinen positiven, aber auch etwas heiklen Eigenarten.


Klar wird vieles etwas ĂŒberspitzt dargestellt, aber man kann gut erahnen, was so alles im Zusammenleben mit einem Belgischen SchĂ€fi passieren kann.


Es macht richtig Spaß, diesen Film anzuschauen.
Wobei ich jetzt nicht genau sagen könnte, wie man ihn einordnen kann. Er ist weder eine Komödie noch ein Actionfilm.

 
Ich wĂŒrde sagen, der Film hat eine gute Mischung aus allem.
Er lĂ€sst einen zwar immer wieder schmunzeln oder auch lachen, enthĂ€lt aber auch GefĂŒhl und teilweise auch ein wenig Nervenkitzel.


Fazit 


Uns hat dieser Film wirklich sehr gut gefallen.


Leider hatten wir das GefĂŒhl, dass er viel zu schnell vorbei war, das ist aber ja auch ein gutes Zeichen!


Wenn es einen 2. Teil gĂ€be, wĂŒrden wir uns diesen auf jeden Fall auch ansehen.


Und da ist auch schon wieder etwas Positives, wie ich finde, das Ende ist zwar recht kurz und offen gehalten, aber zum GlĂŒck nicht traurig.
Das mal fĂŒr alle, die wie ich nah am Wasser gebaut sind.


Alles in allem sehr zu empfehlen und bekommt von uns alle đŸŸđŸ‘


Besonders gut hat uns gefallen, dass die HĂŒndin eigentlich wie im normalen Leben dargestellt wurde. Es gab keine ĂŒbertriebenen Tricks oder unnatĂŒrlichen Darstellungen. Hier war der Hund einfach ein Hund und kein Überhund mit FĂ€higkeiten jenseits des möglichen.

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