Hundealltag – einkaufen mit Hund ohne Stress

Einkaufen mit dem Hund, so gehts ganz entspannt

Einkaufen mit Hund, klingt einfach, ist aber in der Realität manchmal eine ziemliche Herausforderung.


Die erste Hürde, ein Schattenparkplatz


Es fängt schon mit den Parkmöglichkeiten an.
Schattenparkplätze sucht man vergeblich.

Das ist in den warmen Monaten ein Ausschlusskriterium für einen Einkauf mit dem Hund. (Wenn man alleine unterwegs ist)


Spezielle Parkplätze für Hundehalter wären toll, habe ich aber bis jetzt leider noch nie gesehen.

Ganz selten finden man Supermärkte mit überdachten Parkplätzen.


Wenn man so einen Markt zufälligerweise in seiner Nähe hat, ist das natürlich für jeden Hundehalter ein glücklicher Umstand.


Natürlich gibt es alternative Lösungen, wenn es um das Einkaufen mit Hund geht.
Wenn ich hier von Einkaufen rede, meine ich übrigens den großen Wocheneinkauf, der immer etwas zeitintensiver ist.


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Man muss aber immer daran denken (auch bei kurzen Einkäufen), wie schnell sich ein Auto, wenn es in der Sonne steht, im Innenraum aufheizt.


Es kann schließlich auch immer etwas Unvorhergesehenes im Markt passieren und aus geplanten 5 Minuten Einkaufen werden dann plötzlich 15 Minuten oder mehr.


Für den Hund im Auto kann das je nach Tages- und Jahreszeit schon zu viel sein.


In diesem Beitrag habe ich speziell über das Auto als tödliche Hitzefalle für den Hund geschrieben.

Im Beitrag ist auch eine Tabelle enthalten, aus der man entnehmen kann, wie schnell sich ein Auto im Innenraum auf unerträgliche Temperaturen aufheizt.


Alleine schon wegen der Hitzegefahren sollte ein Einkauf mit dem Hund gut organisiert sein.


Praktisch, wenn der Hund alleine zu Hause bleiben kann

Am einfachsten ist es, wenn der Hund beim Wocheneinkauf einfach zu Hause bleiben kann.

Mit dieser Lösung hat man keine Probleme, wenn der Einkauf länger dauert und das Auto in der prallen Sonne steht.

Man hat auch mehr Platz im Auto.



Wir haben schon oft gesehen, dass auf Supermarktparkplätzen leere Hundeboxen mit Einkäufen beladen werden.


Doppelbox für Hunde in einem VW Bus. Ohne Hund hat man da auch viel Platz für den Wocheneinkauf.
Wenn die Hunde zu Hause sind, hat man in den Hundeboxen viel Platz für die Einkäufe

Das ist dann doppelt praktisch.

Der Hund muss nicht in der Hitze leiden und die Hundebox erweist sich als zusätzlicher Stauraum.


Wenn der Hund aus welchen Gründen auch immer nicht alleine zu Hause bleiben kann, ist das auch keine unlösbare Aufgabe.


Eine Möglichkeit ist das alleine bleiben zu trainieren. Mit einem Welpen ist das ziemlich einfach und man sollte es aus praktischen Gründen auch jedem Welpen beibringen.
Selbst wenn man den Hund eigentlich nie alleine lassen möchte, schadet es nichts, wenn er das alleine bleiben gelernt hat und es für ihn nichts Schlimmes ist.


Übernimmt man einen Hund, den man nicht selbst aufgezogen hat, ist das Training deutlich aufwendiger und benötigt sehr viel Zeit und einiges an Geduld.
Man weiß meistens auch nicht, was der Hund in seinem Leben schon alles erlebt hat.

Da kann eine einfache Sache wie das alleine bleiben zur echten Herausforderung werden.


Selbst ein Hund, der beispielsweise erst 6 Monate jung ist, kann in dieser kurzen Zeit schon viele negative Erfahrungen gemacht haben.


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Der Wocheneinkauf mit Hund ist zu zweit am bequemsten


Hier ist die beste Lösung, wenn man zu zweit ist.

Einer kauft ein und der andere macht in dieser Zeit etwas Schönes mit dem Hund.

So machen wir es in der Regel immer.

Sonja übernimmt den Einkauf und ich fahre mit Eddy ins Feld oder in den Wald und drehe eine große Runde mit ihm.


Wenn wir Lust haben, nutzen wir den Wocheneinkauf auch für etwas Umwelttraining aus.

Auf größeren Supermarktparkplätzen kann man nämlich super mit seinem Hund an der Umweltsicherheit arbeiten.


Umwelttraining auf einem Supermarktparkplatz.
Vorbeifahrende Autos sind für Eddy ein Thema. So ein geringer Abstand zu einem fahrenden Pkw war früher undenkbar.


Wir parken dazu immer etwas abseits und nähern uns dann langsam dem Trubel.


Manchmal beobachten wir das Geschehen einfach nur und manchmal machen wir ein paar Tricks und Unterordnungsübungen.



Dabei kommt es dann eigentlich fast immer zu interessanten Gesprächen.


Das ist natürlich auch ein Teil unseres Umwelttrainings.

Die Leute, mit denen wir reden, wissen das aber nicht, was allerdings das Training wegen der Unbefangenheit viel wertvoller macht.


So kann man aus dem (für mich jedenfalls) ungeliebtem Wocheneinkauf etwas Sinnvolles machen.

Ohne Hundetraining oder einer schönen Stelle zum Gassi gehen in der Nähe ist so ein Einkauf in meinen Augen immer verlorene Zeit.

Da bin ich echt froh, dass wir das so gut aufteilen können.


Slalom mit dem Hund auf einem Parkplatz zwischen Absperrpollern.
Praktisch, wenn es auf dem Parkplatz einen Slalom Parcours gibt.


Vermutlich sind unsere Kriterien der Marktauswahl zum Einkaufen bei uns vollkommen anders als bei nicht Hundehaltern.


Wir fahren nicht in den Markt XXXX,

sondern wir fahren in den Markt am Wald, oder in den Markt neben dem See, oder in den Markt mit dem riesigen Parkplatz, oder in den Markt mit dem überdachten Parkdeck…

Ihr versteht sicher, worum es uns da geht.

Das Hauptkriterium ist, dass man in Einkaufsnähe maximalen Spaß mit dem Hund haben kann.


Da man Zeit ja nie genug haben kann, versuchen wir immer unsere Zeit nach Möglichkeit bestmöglich zu nutzen.


Wenn man seine Einkaufstour gut plant, hat man hier schon ein großes Zeitsparpotential.


Wir haben da übrigens noch eine Variante auf Lager.


Uns macht es Spaß, einfach mal spontan kleine Ausflüge zu machen.

Wir sind nicht so, dass wir unsere ganzen Erledigungen immer in der direkten Homezone vornehmen.

Besonders jetzt, wo die Kraftstoffpreise so unverschämt teuer sind, macht es Sinn möglichst viel Nutzen in eine Autofahrt zu packen.

Den Wocheneinkauf können wir unmöglich ohne Auto machen. Also überlegen wir uns immer, wie man eine Ausflugstour mit notwendigen Einkäufen verknüpfen kann.


So verfährt man natürlich auch Sprit, man holt aber das maximale aus einer Fahrt heraus und erspart sich eine reine Fahrt, die nur dem Einkaufen dient.


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