Hundeblog oder Hundemagazin?

Ja, was sind wir denn ĂŒberhaupt?

Als wir unseren Blog vor etwas ĂŒber einem Jahr gestartet haben, gab es schon Monate vorher Überlegungen, wie wir das Ganze ĂŒberhaupt angehen.


Diverse Webseiten hatten wir schon lĂ€nger, ein Blog war aber Neuland fĂŒr uns.

FrĂŒher waren wir sogar der Meinung, unsere Ă€lteren Webprojekte wĂ€ren im Grunde auch so etwas wie ein Blog.

Da haben wir uns aber ziemlich getÀuscht.

Das haben wir nĂ€mlich herausgefunden, als wir uns mit der Frage, Blog oder Magazin gekĂŒmmert haben.


Unsere Àlteren Seiten haben nÀmlich das Hauptkriterium eines Blogs nicht enthalten. (was das wohl ist?)


Auf alle FĂ€lle hundgerecht


In unserem Gedankenbild war unser neues Projekt schon klar vorhanden.

Eine Webseite fĂŒr alle, die Hunde lieben und sich ĂŒber das Leben mit diesen wunderbaren Tieren informieren möchten.


Dabei liegt unser Schwerpunkt darauf, Informationen zu liefern, die man vor der Anschaffung eines Hundes wissen sollte.


Aber auch Tipps und Ideen fĂŒr langjĂ€hrige Hundehalter sollen nicht zu kurz kommen.

Wir wissen ja aus eigener Erfahrung, dass man unmöglich alles wissen kann.

Außerdem Ă€ndern sich manche Dinge auch mit der Zeit, wenn keiner darĂŒber berichtet bleiben wir ewig in der Vergangenheit hĂ€ngen und können uns nicht verĂ€ndern.


In unseren BeitrĂ€gen fließt viel von unseren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit ein.

Manchmal wollen wir auch einfach mal nur aus unserem Alltag berichten.

Mit seinem Hund erlebt man so viel, dass es immer etwas gibt, ĂŒber das man schreiben kann.


Besonders wichtig ist fĂŒr uns, dass der Hund, auch unser Hund ein vollwertiges Familienmitglied ist.

Er ist kein SportgerÀt und keine Maschine.

Als Familienmitglied wird er auch so behandelt.

Das soll nicht bedeuten, dass wir dazu raten Hunde zu vermenschlichen.


Der Hund sollte hundgerecht behandelt werden.

So erklÀrt sich auch der Name unseres Blogs.


Veraltete Erziehungsmethoden finden wir zum Beispiel absolut nicht hundgerecht.

Zum GlĂŒck sind wir mit dieser Meinung nicht mehr ganz so alleine, wie es vor einigen Jahren noch war.

Das es inzwischen modernere Ausbildungsmethoden gibt, kommt immer mehr in der Hundeszene an.

Es schadet aber trotzdem nicht, immer wieder darauf hinzuweisen.


Vereinzelt trifft man noch auf Hundeprofis, die in der Vergangenheit hÀngengeblieben sind.

Schlimm ist, wenn ein Hundeneuling, der es ja nicht besser weiß auf so jemanden trifft und diese alten Tipps dankbar und unreflektiert annimmt und auch umsetzt.

Frei nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht“.


So, jetzt wisst ihr, worum es uns geht und wofĂŒr wir stehen.

Bleibt nur noch die Frage nach Blog oder Magazin, die immer noch offen geblieben ist.

Der Entwurf von unserem ersten Logo.
Das war der Entwurf von unserem ersten Logo. Es kam nie zum Einsatz.


Blog oder Magazin?


Am Anfang war unser Ziel alle 14 Tage einen neuen Artikel zu veröffentlichen.

Das haben wir aber seit Anfang dieses Jahres auf einen Artikel pro Woche, der immer regelmĂ€ĂŸig jeden Montag erscheint, angehoben.


Zugegeben, das ist nicht so einfach wie wir uns das vorgestellt haben, aber einfach kann ja jeder.

Auf jeden Fall dachten wir, dass wir mit diesen Kriterien von Inhalt und RegelmĂ€ĂŸigkeit ein Magazin sind.

Magazin klingt ja auch schön modern und nicht so antiquiert wie Blog.


Wer in der Hundeerziehung modern ist, sollte auch beim Schreiben modern sein.

Wieder ein Punkt fĂŒr Magazin.


Eigentlich hatten wir uns mit der Bezeichnung Magazin schon angefreundet.

Doch irgendwie waren wir uns immer noch nicht 100 % sicher, ob nicht doch Blog die bessere Wahl wÀre.


Gegen Blog sprachen fĂŒr uns die vielen negativen Aussagen in den Weiten des Internets.

Blogs sind tot, Blogs sind altmodisch, Blogs liest keiner mehr, Blogs haben keine Zukunft, 10 GrĂŒnde warum du heute keinen Blog mehr starten solltest…


Solche Aussagen findet man zur GenĂŒge.


Was macht den Unterschied Blog zu Magazin aus?

Aber was ist denn jetzt der hauptsÀchliche Unterschied zu einem Magazin?


Es ist die Möglichkeit, mit seinen Lesern ĂŒber die Kommentarfunktion zu interagieren.


Die Kommentarfunktion ist eines der Hauptkriterien eines Blogs.


FrĂŒher wurde von den Lesern auch fleißig kommentiert. Doch durch die ganzen Social-Media-Plattformen ist das Kommentieren bei Blogs immer seltener geworden.


Die meisten Kommentare bekommt man heute fast nur noch von anderen Bloggern oder von Lesern, die sich mit dem Beitrag befasst haben und etwas dazu mitzuteilen haben.


Und wisst ihr was, das ist doch ĂŒberhaupt nicht schlimm.

Klasse statt Masse.

Was bringen mir die unzÀhligen Likes, Herzchen oder Kommentare bei den Social-Media-Plattformen?

FĂŒr mehr als, das ist ja ein tolles Foto oder noch schlimmer fĂŒr ein paar AbkĂŒrzungen geschmĂŒckt mit Emojis reicht es da doch heute nicht mehr aus.

Wertvolle Kommentare sind da eher selten.

Teilweise kommen sogar Kommentare, die ĂŒberhaupt nicht im Kontext stehen.
Das bringt keinem etwas.


Also haben wir uns fĂŒr den alten guten Blog entschieden, auch wenn er gewisse Ähnlichkeiten mit einem Magazin hat.

Schreibe einen Kommentar