Mobiler Strom im Hunde und Abenteuer Van (Solar, Wechselrichter und Benzin-Generator)

Mobile Stromerzeugung unterwegs mit Solar und Stromerzeuger

Unseren Hunde und Abenteuer Van kennt ihr vielleicht schon. Wir sind damit viel unterwegs und benötigen bei unseren Ausflügen natürlich auch Energie.

Wir sind gerne abseits von Campingplätzen unterwegs und haben deshalb selten Zugang zu Landstrom.

Die ersten Touren haben wir nur mit unserer 12 Volt Powerbox als Energielieferant gemacht.

Die ist inzwischen ziemlich aufgerüstet und optimiert.

Bei den ersten Touren ging es nur darum, unsere Kompressorkühlbox, die Innenbeleuchtung und ein paar Ladegeräte zu betreiben.

Wenn der Strom knapp wurde, waren wir zum Nachladen immer auf Landstrom angewiesen.

Unterstützend hatten wir ein 100 Watt Solarpanel hinter der Heckscheibe angebracht.

Damit sind wir so 2-4 Tage ohne nachzuladen ausgekommen.


UPGRADE MÄRZ 2024

Für mehr Freiheit haben wir uns zwei 170 Watt Solarpanels (340 Watt gesamt) auf das Dach montiert.

Dazu noch ein 2 KW Wechselrichter und einen neuen Solarladeregler.

Den Benzin-Generator werden wir wohl in den warmen Monaten zu Hause lassen können.

Solarpanel auf dem Camper Van Dach.
2 x 170 Watt Solar auf dem Dach


Ohne Strom im Campervan ist man nicht frei

Gründe für das Solar-Upgrade.

Uns hat es ziemlich genervt, alle paar Tage von Landstrom abhängig zu sein. Je nach der Region, wo wir gerade unterwegs waren, gab es nämlich weit und breit keine öffentlichen Stromsäulen für Camper.

Wir bevorzugen Stellplätze (auch gebührenpflichtige) außerhalb von Campingplätzen.

Wenn man auf Plätze mit Stromsäulen angewiesen ist, hat man eine ziemliche Einschränkung in der Wahl der Orte, wo man hinfährt.

Richtig frei ist man da nicht mehr.

Die Suche nach Plätzen mit Strom hat uns oft viele zusätzliche Kilometer und Nerven gekostet.

Als erste Lösung haben wir uns dann einen kleinen Inverter Stromerzeuger zugelegt.

Das Gerät ist überraschend leise und bei der Verwendung von Aspen4 Sonderkraftstoff stinkt es auch nicht.

Dank des Stromerzeugers haben wir jetzt keine Einschränkung mehr bei der Stellplatzwahl und fühlen uns wieder richtig frei.

Es gibt nämlich sehr viel schöne Plätze, wo es keinen Strom gibt.


Tragbarer Inverter Stromerzeuger für mehr Unabhängigkeit beim Campen


Den Generator lassen wir, obwohl er recht leise ist, natürlich nicht direkt auf den Stellplätzen laufen.

Da suchen wir uns Stellen, wo wir niemanden stören.

Wenn wir Stromsäulen vorfinden, verwenden wir die natürlich vorrangig.

Dank des Generators hatten wir auch schon ein paar verrückte Ideen, die wir direkt ausprobiert haben.

Das Erste war Kaffee kochen mit der Nespresso Kaffeemaschine und die Verwendung eines Eierkochers. Das hat problemlos funktioniert.


Hier ist der Generator bei uns im Test mit der Nespresso Kaffeemaschine.
Das Bellen von Eddy ist lauter als der Stromerzeuger.
Das kann man im Video gut hören.
Wir haben den Generator jetzt einige Monate im Einsatz.
Er ist nur als Backup im Fahrzeug, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, die Batterie zu laden.
Deshalb läuft er auch nicht jede Woche.
Doch auch nach 4 Wochen Standpause springt er spätestens mit dem zweiten Zug an.
Wir verwenden ausschließlich Aspen 4 Sonderkraftstoff.
Das vermeidet auch unangenehme Benzingerüche im Fahrzeug.

Die Spielerei mit den 220 Volt Geräten hat dann natürlich den Wunsch geweckt, diese Geräte immer und überall ohne aufzufallen betreiben zu wollen.

Wir haben also auch noch einen 2 KW Wechselrichter mit echter Sinuswelle von Renogy in die Powerbox integriert.

Damit können wir jetzt, ohne den Generator laufen zu lassen, die ganzen Geräte betreiben. Denn auch wenn der Generator leise ist, der Betrieb fällt schon auf.


Den erhöhten Energiebedarf möchten wir mit dem Solar-Upgrade ausgleichen.

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Klein, handlich, leicht und leise. Sinuswelle für empfindliche Geräte bis zu 2000 Watt.


Wechselrichter und Generator. Wenn das Solar-Upgrade sich bewährt, bleibt der Generator in Zukunft wohl zu Hause.


Solar auf dem Dach vom Hunde und Abenteuer Van

Das 100 Watt Panel hinter der Heckscheibe war nicht optimal.

Es hat den Blick nach draußen unmöglich gemacht und 100 Watt sind halt auch nicht viel.

Während der Fahrt war der Solarertrag auch ziemlich gering.

100 Watt hat man nur erreicht, wenn die Heckklappe offen stand.


Das einzig Sinnvolle war Solarpanels mit mehr Leistung auf das Dach vom Van zu montieren.

Dazu haben wir Montage-Schienen an den Befestigungspunkten der Dachreling angebracht.

Daran sind jetzt zwei 170 Watt Solarpaneele befestigt. Zusammen also 340 Watt.

Die Solarkabel haben wir ohne ins Dach zu bohren über die Heckklappe ins Auto geführt.

Beim Renault Trafic III ist hinter der linken Rückleuchte eine freie Kabeldurchführung, die wir für das Solarkabel genutzt haben.


Die Paneele haben wir in Reihe geschaltet. So haben wir die doppelte Spannung und erhoffen uns einen besseren Solarertrag, wenn wir mal nicht 100 % in der Sonne stehen.


Für die 340 Watt Solaranlage mussten wir auch einen stärkeren Laderegler anschaffen.

Wir haben uns für den Victron Smartsolar 30 A mit Bluetooth entschieden.

Dank Bluetooth können wir jetzt auf dem Handy sehen, was die Panels auf dem Dach an Leistung bringen.

So haben wir auch den Ladestand der Batterie immer im Blick.

Die ganzen Werte werden sogar gespeichert und bieten eine gute Übersicht, was die Solaranlage leistet.


Geplant war diese ganze Technik am Anfang nicht.

Doch mit jeder Fahrt merkt man, was noch Sinn machen würde. Scheinbar wird so ein Selbstbau Campervan Projekt niemals fertig.

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Fazit zu Solar, Spannungswandler und Generator im Van

Mit dem Stromupgrade haben wir jetzt wesentlich mehr Freiheit und können bei unserem Strombedarf in unserer Hauptreisezeit von März bis Oktober theoretisch unbegrenzt frei stehen, wo wir wollen.

Die ersten sonnigen Tage Ende Februar haben schon gute Solarerträge gebracht.

Auch wenn die Sonne hinter Wolken verschwunden war, hatten wir über 60 Watt Ladeleistung. Bei freiem Himmel hatten wir Spitzenwerte von 218 Watt.

Das finden wir für Ende Februar nicht übel.

Vermutlich können wir sogar den Benzin-Generator in Zukunft zu Hause lassen.

In den nächsten Monaten wird der Solarertrag erwartungsgemäß noch um einiges steigen.


Wir sind froh, dass wir die Solar-Panels an vorhandenen Befestigungspunkten vom Fahrzeug anbringen konnten und nichts bohren mussten.

Den Trick mit dem Kabel haben wir bei YouTube gesehen. Da hat das jemand bei einem VW Bus so gemacht.


Sehr gut gefällt uns auch die App vom Victron Laderegler und die Möglichkeit auf dem Handy genau zu sehen, wie viel Strom man generiert hat und in welchen Bereichen die Batterie jeden Tag war.

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