Auto fahren mit dem Hund

Der Hund im Auto – wertvolle Ladung 😉 

Wuff, ja ich bin es Eddy.

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich mich auch gelegentlich mal zu Wau melden werde.

Also habe ich mich heute mal neben Sunny gesetzt und lass sie für mich tippen.

Wie ihr ja sicher schon mitbekommen habt, nehmen mich meine Menschen überallhin mit. 

Da wir nicht immer nur zu Pfot gehen können, müssen wir manchmal auch das Auto nehmen.

Was es dabei alles zu beachten gibt, möchte ich euch heute erklären.



Das Wichtigste für uns Hunde ist, dass wir sicher (für euch und uns) und bequem reisen können.

Aber es gibt auch Gesetze, die hier ein Wörtchen mitzusprechen haben.

Den laut § 22+23 der Straßenverkehrsordnung gelten für Tiere die gleichen Auflagen, wie für Ladung, die natürlich Ordnungsgemäß gesichert werden muss. Bei Verstößen drohen sogar Punkte in Flensburg.
Es ist festgelegt, dass dafür gesorgt werden muss, dass wir nicht zum Fahrer nach vorn klettern, dass wir nicht in das Verkehrsgeschehen eingreifen, den Fahrer nicht stören können, aber eben auch dass wir bei einem Bremsmanöver nicht durchs Auto fliegen können.


Das alles wäre nicht nur richtig gefährlich, fahrlässig, sondern kann auch sehr teuer werden.


So darf ein Hund nicht transportiert werden.
Das ist kein sicherer Transport für den Hund

Ihr solltet auch daran denken, dass im Falle eines Unfalles euer Hund einen gehörigen Schreck haben wird und er eventuell im Schock davonrennt, wenn das Auto zum Beispiel von Helfern geöffnet wird.

Es kommt ja leider öfter vor, dass man im Radio nach Verkehrsunfällen von frei laufenden Hunden hört.


So wie und wo können wir nun von euch Menschen am besten befördert werden?

Ich persönlich habe/hatte ja auch so meine Probleme mit dem Autofahren.

Tipps dazu belle ich euch am Ende noch etwas.


Inzwischen ist mein Platz im Fahrgastraum.

Ich trage ja ohnehin in der Regel ein Geschirr, das wird mit einem Hundesicherheitsgurt am normalen 3 Punkt Gurtschloss befestigt.

Zusätzlich haben meine Zweibeiner auch noch eine Abtrennung zwischen den Vordersitzen, sodass ich zwar nach vorn schauen 👀 und ganz wichtig alles mitbekommen kann, aber nach vorn durchkommen geht eben nicht.

Das finde ich super. 👍


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Wie sichert ihr nun euren Hund am besten während der Fahrt?


Das kommt selbstverständlich auf das Auto, die Rasse, Größe

und natürlich auch auf das Wesen und die Vorlieben eures Hundes an.

Was steht zur Wahl?

Sicherheitsgurte, ja, so etwas benutze ich auch. 

Da gibt es verschiedene Systeme bei denen der Hund mit seinem (wie bei mir) oder aber auch mit einem speziellen Geschirr gesichert wird.

Diese Art der Sicherung eignet sich vor allem für mittelgroße Hunde, die damit in der Regel bequem auf der Rückbank Platz nehmen.

Bitte den Hund nicht auf dem Beifahrersitz mitfahren lassen. 👍

Das wäre dann gefährlich, da wir ja dann den Fahrer ablenken oder stören oder uns auch beim Bremsen verletzten könnten.


Trenngitter und Schutznetze (auch das haben wir im Einsatz)

Mit diesen Trenngittern und Netzen kann man das Fahrzeug individuell anpassen und abtrennen.

Man kann damit eine Abtrennung zwischen den Vordersitzen vornehmen oder den Laderaum abtrennen. 

Damit der Hund nicht in oder aus dem Laderaum klettern kann,

aber auch keine Einkäufe etc. den Hund verletzen können.

Ein Trenngitter im Laderaum hat auch den Vorteil, dass man im Sommer das Auto zur Belüftung offen lassen kann.

Zusätzlich ist es auch möglich ihn zum Beispiel bei zwei Hunden zu unterteilen.

Unser Hundeauto haben wir hier schon mal vorgestellt.


Trenngitter für den Laderaum im Auto. der Hund bekommt Luft und Sicherheit beim Transport.
Luft und Sicherheit mit einem stabilen Trenngitter


Hundetaschen, Hundeautositze 

Auch hiermit fährt der Hund auf den Rücksitzen mit.

Diese Sicherungen eignen sich hauptsächlich für kleinere Hunde.


Hundetransportboxen

Hiermit kann der Hund sowohl im Fahrgastraum wie auch bei Kombis oder Vans im Laderaum untergebracht werden.

Boxen werden hauptsächlich für größere Rassen verwendet.

Taschen, Hundeautositze und Boxen gibt es in unzähligen Varianten.

Wenn ihr euch unsicher seid, welche für euch und euer Fellkind am besten geeignet ist, lasst ihr euch mit eurem Hund in einem Fachgeschäft beraten.

In der Regel darf euer kleiner Schatz mal testen, wie es ihm gefällt und ob er bequem damit unterwegs sein kann.

Man sollte darauf achten, dass der Hund darin gut liegen kann, ohne eingeengt zu sein, aber auch nicht darin rumrutscht oder fällt.

Außerdem muss alles auch gut in euren Autos befestigt werden können.


Hundeanhänger

Hundeanhänger sind vor allem bei großen Hunden, Mehrhundehaltung und für Sporthunde auf dem Weg zum Hundeplatz sehr beliebt. 

Diese Anhänger bieten viel Platz für mehrere Hunde und das ganze Zubehör das man als Hundesportler so dabei hat.

Hundeanhänger gibt es auch mit Klimaanlagen und elektrischer Belüftung, die den Hunden die Wartezeit im Sommer angenehmer und überhaupt erst möglich macht.

Den im Auto selbst wird es sehr schnell viel zu warm für uns.

Es ist lebenswichtig, dass ihr uns im Sommer oder an warmen Tagen niemals einfach so im Auto alleine lasst.

Auch wenn es nicht so warm ist, steigen die Temperaturen sehr schnell. Da hat so ein klimatisierter Anhänger einen großen Vorteil.


WT Metal Hundeanhänger mit Doppelachse für 3 Hunde.
WT Doppelbox im Auto und WT Anhänger für 3 Hunde. So sah es bei uns aus, wenn wir mit dem ganzen Rudel (Eddy und alle Patenhunde) unterwegs waren



Was könnte der Grund dafür sein, wenn euer Hund nicht ins Auto mag?

Ja, es kann vorkommen, dass der Hund nicht ins Auto mag, Angst hat oder ihm beim Fahren schlecht wird.

Gründe dafür kann es natürlich viele geben.

Es kann wie es vermutlich bei mir ist so sein, dass euer kleiner Schatz etwas Dummes im Zusammenhang mit dem Auto fahren erlebt hat (beim Vorbesitzer oder ohne dass ihr es mitbekommen habt).

Um so etwas zu verhindern oder wieder positiv zu verknüpfen ist es nötig, mit viel Geduld, Zeit und Feingefühl vorzugehen.

Wenn ihr merkt, dass der Hund nicht ins Auto mag, versucht herauszufinden warum, das so ist:

  • Ist dem Hund schlecht, experimentiert mit dem Füttern (vorher nichts geben oder eben extra was füttern)
  • Schaut mal, ob es besser ist, wenn der Hund herausschauen kann oder ob er das vielleicht lieber nicht mag
  • Gewöhnt euren kleinen Mitfahrer langsam ans Autofahren, gebt ihn eventuell ein gebrauchtes Kleidungsstück von euch mit in die Box, lasst den Hund erst mal nur einsteigen ohne loszufahren, füttert mal nur im Auto, gebt ein Leckerchen mit rein (passt aber auf das bei der Fahrt nichts verschluckt werden kann)
  • Geht immer mit Ruhe vor

Bei mir war es so, dass ich vermutlich etwas Blödes erlebt habe bei meinen ersten Menschen.

Ich bin mal richtig gut ins Auto eingestiegen und mal überhaupt nicht.

Da konnte man leider absolut kein Muster erkennen.


Hund steigt hinten ins Auto ein.
So toll klappt es nicht immer mit dem Einsteigen, das war ein langer Weg

So wie es jetzt wirkt (ich kann es ja nicht sagen) habe ich das größte Problem, wenn ich noch ein Dach über mir habe und nichts von meinen Menschen mitbekomme.

So wie es bei einer Box im Kofferraum ist.

Ob ich vielleicht mal einen Unfall im Auto hatte?

Leider kann ich nicht sprechen und so ist Rätselraten angesagt.

Na ja, jetzt gehe ich jedenfalls meistens sofort ins Auto und wenn nicht, geht Papa mit mir hinten rein und wenn ich liege, steigt er wieder aus und wir fahren los.

Wenn das nicht geht, steige ich kurz bei Mama mit ein und dann beim nächsten Stopp (wenige km später) steige ich ganz von selbst wieder hinten ein, so als ob es die normalste Sache der Welt ist. 😄👍💖🐾.

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