Hundefutter – Tipps für Krisenzeiten

Mit einfachen Mitteln mehr aus dem (Nass)Futter herausholen

Hundefutter und auch alles andere, was man zum Leben benötigt, wird aktuell gefühlt täglich teurer.

Ein Ende dieses Preiswahnsinns ist bislang auch nicht absehbar.

Da ist es praktisch, wenn man auf ein paar Möglichkeiten zurückgreifen kann, um aus allen vorhandenen Ressourcen das maximale herauszuholen.

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Auch vor diesen schwierigen Zeiten war es schon sinnvoll, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wir kennen doch alle die Fütterungsempfehlungen der Hersteller, die man auf allen
Futterdosen und Futtersäcken findet.
Für einen Hund mit Gewicht X kg ist die empfohlene Tagesration des Futters X g Futter.


Diese Angaben passen bei vielen Hunden nicht.
Oft ist es so, dass man fast immer deutlich mehr füttern muss als die empfohlene Menge der Hersteller.



Bei einem hochwertigen Futter kann man Glück haben und die Angaben passen.
Deshalb relativiert sich auch oft der höhere Preis von Premiumfutter. (Haben wir hier schon mal erklärt)

Im Vergleich zu Billigfutter ist die benötigte Futtermenge beim Premiumfutter deutlich geringer.

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr aus seinem Nassfutter rauszuholen.

Besonders gut lässt sich Nassfutter, das über einen hohen Fleischanteil verfügt, ergänzen.


Von *Rinti gibt es z.B. Dosen mit reinem Fleisch ohne Getreide und Kohlenhydrate.

Das ist eine gute Grundlage, um das Futter mit einfachen Zutaten zu erweitern.


Auch ernährungssensiblen Hunden kann man so eine bedarfsgerechte Futterration zubereiten.

Für solche speziellen Fälle muss man sich die Zutaten und die Zusammensetzung von einem Ernährungsberater berechnen lassen, wenn man selbst nicht weiß, wie das funktioniert.


Hund frisst sein Hundefutter aus dem Napf.
Dem kleinen schmeckt sein Hundefutter


Bei Trockenfutter ist Ergänzen keine Option.

Trockenfutter soll man auch auf keinen Fall wegen der unterschiedlichen Verdauungszeiten mit Nassfutter mischen.


Fertigfutter für Hunde enthält alles, was ein Hund als Nahrung benötigt, in einer bestimmten anteiligen Zusammensetzung.

Mit dem Ergänzen verschieben sich diese Anteile und es könnte zu Überversorgungen kommen.


Hier haben wir eine Liste, welche Lebensmittel für Hunde giftig sind und nicht in den Napf gehören.


Hochwertiges Nassfutter mit eigenen Zutaten zu erweitern ist, wenn man es richtig macht, kein Kompromiss, sondern wertet das Futter sogar auf.


Karotten geschnitten und gewürfelt im Kochtopf
Auch roh und am Stück ein alternativer und gesunder Kausnack


Anstelle von Nassfutter kann man auch selbst Fleisch kochen und so sein komplettes Hundefutter selbst herstellen.


Zu diesem Thema werde ich hier noch einen eigenen Artikel schreiben, wo ich euch die Grundlagen der Ernährung von Hunden und die bedarfsgerechte Zusammensetzung von selbst gekochtem Hundefutter erkläre.


Das sind Zutaten, die man Nassfutter zugeben kann, auch bei selbst gekochtem Futter findet man diese Zutaten:
Reis, Kartoffeln, Nudeln, Äpfel, Hüttenkäse, Eier, Bananen, Thunfisch, Karotten, Quark, Haferflocken.


Für alle Fälle gerüstet sein, Vorräte anlegen

Um der Preissteigerung und Warenknappheit etwas entgegenzuwirken, kann man sich auch Vorräte anzulegen.


Das geht relativ einfach.

Bei jedem Einkauf etwas mehr einkaufen, als man aktuell benötigt.

So baut man sich langsam seinen Vorrat auf, ohne gleich Unsummen von Geld auf einmal ausgeben zu müssen.


Ein Vorrat im Haus zu haben, um ein paar Tage überbrücken zu können, ist nicht verkehrt.
Ein kleiner Vorrat für ein paar Tage

Einen gewissen Grundvorrat zu haben, kann nie schaden.

Wir halten es für uns so, dass wir mindestens 14 Tage im Haus bleiben können ohne einzukaufen.

Damit können wir z.B. eine Quarantäne ohne Fremde Hilfe aussitzen.


Zu einem Grundvorrat gehört auch Trink und Brauchwasser.

Da kann man auf *spezielle Behälter für Trinkwasser zurückgreifen, oder man kauft sich ein paar Steigen günstiges Wasser in Sixpacks beim Discounter.

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